Die Karte zeigt: Häfen des Adriatischen Meeres. - Leichte Gebrauchsspuren, einzelne Stockflecken, unaufgeschnitten.
Inhalt: Die Länder der inneren Tominibucht. Der geologische Aufbau der Nordhalbinsel. Centralcelebes mit dem Ost-Südost- und Südarm. - Mit Literaturverzeichnis (S.165-170), verzeichnet 175 Nummern.
Albert von Monaco war der Begründer des Ozeanographischen Museums in Monaco. Er verbrachte den größten Teils eines Lebens auf See und gilt als einer der Begründer des Internationalen Ozeanographischen Instituts.
Rücken unten beschädigt, Ecken und Kanten berieben und bestoßen, innen leicht stockfleckig.
Einband etwas angeschmutzt, durchgehend leicht gebräunt.
Schulpreis der "Ecole Royale Militaire" mit einem schönen goldgeprägten Stempel "Proemium et incitamentum laboris" auf dem vorderen Deckel. - Anson (1697-1762), engl. Weltumsegler, lief am 18. September 1740 mit einem aus acht Schiffen bestehenden Geschwader zur Westküste Südamerikas aus. Die Reise führte durch die Le-Maire-Straße nach den Juan-Fernandez-Inseln, an der amerikanischen Westküste bis Mexiko und über den Großen Ozean nach den Marianen (Tinian-Insel). Mit dem einzig übriggebliebenen Schiff, der "Centurion" kehrte er über Macao und das Kap der Guten Hoffnung im Juni 1744 zurück. - Entdeckungen waren ihm nicht gelungen, ".. aber seine Fahrt erregte großes Aufsehen, und auf seinen nautischen Beobachtungen bauten sich größtenteils die Entdeckungen auf, die anschließend in den südl. Teilen des Großen Ozeans gemacht wurden." (Henze). - An der Fahrt nahm auch John Byron, der Großvater des Dichters Lord Byron teil, sein Schiff "Wager" kenterte jedoch 1741 vor der chilenischen Küste, so daß er erst Jahre später zurückkehrte. - Sabin 1626; vgl. Borba de Moraes 38; vgl. Cox I, 49; vgl. Barreto I, 63; Henze I, 82 ff. - Rücken im unteren Drittel mit Bibliotheksmarke überklebt. Alter Bibliotheksstempel auf dem Titelblatt. Alte handschriftl. anmerkungen auf der letzten S. und verso einer Karte. S. 361/62 mit blattlangem Abriß.
Die zweite Auflage ist im Handel weniger häufig als die erste Auflage anzutreffen. - Espenhorst 253. - Hinterer Deckel etwas beschabt, sonst ein gutes Exemplar.
Die erste Ausgabe des "Stielers Handatlas" erschien 1817-23 mit 50 Karten. Diese 10. Auflage, fast genau ein Jahrhundert später veröffentlicht, enthält über 250 Karten. "Der Stich erfolgte der Überlieferung getreu in Kupfer, der Druck vom Stein, der farbigen Ausstattung wurde die größte Aufmerksamkeit geschenkt." - Einband etwas berieben, Gelenk außen, unten 5 cm eingerissen, vorderer flieg. Vorsatz und vereinzelt Seiten mit leichten Quetschfalten. Trotz der erwähnten Mängel ein gutes Exemplar.
Erste Ausgabe. - Der Verfasser (1812-84) ließ sich 1837 in Rio de Janeiro als Arzt nieder und war Mitglied des obersten brasilianischen Gesundheitsrates. 1855 nach Deutschland zurückgekehrt, unternahm er 1858 eine neue Reise nach Brasilien, die ihn in weite Teile des Landes führte. Er hat zur Erforschung Brasiliens, zur Hebung des dortigen Gesundheitswesens und zur Besserung der damals traurigen Lage der deutschen Kolonisten wertvolle Dienste geleistet. Seine Erfahrungen legte er in auch heute noch lesenswerten Schriften nieder. - Die Vignette zeigt Aimé Bonplands Estancia, 16 Tage vor seinem Tod, in Corrientes am Uruguay, nach einer Skizze des Verfassers. - Borba de Moraes I, 56; Sabin 2471; Kat. d. Brasilien-Slg. R. Bosch, 492. - Rücken verblichen, Ecken etwas bestoßen, alter Stempel auf Titelblättern, sonst sauberes Exemplar.
Erste Ausgabe. - "Die ozeanographische 'Arcturus'-Expedition verließ Brooklyn am 11. Februar 1925 und kehrte am 30. Juli nach Neuyork zurück. In dieser Zeit wurde eine Strecke von über 13 600 Seemeilen durchmessen, wobei Norfolk, Bermuda, Panama, die Kokosinsel und die Galápagosinseln angelaufen wurden. Wir brachten über dreitausend Meter prachtvollen kinematographischen Films heim, aufgenommen von E. B. Schoedesack; außerdem Hunderte von farbigen Tafeln und Photographien." (Aus dem Vorwort zur dt. Ausgabe). - Gutes Exemplar.
Die Reise führte die Autorin von Leipzig aus nach Genua, Neapel, Port Said, durch den Suezkanal nach Aden, Colombo, Matara, Kandy, Penang, Singapore, Java, Batavia, zum Vulkan Papandajan bei Garoet, in den Botanischen Garten von Buitenzorg, nach Jahore, Hongkong, Kanton, Shanghai, Kobe, Oskaka, Kioto, Nara, Tokio, Yokohama, Honolulu, San Francisco, ins Yosemitetal und Mariposahain, Chicago, zu den Niagara Fällen, nach New York und zurück. - Schönes Exemplar dieses Privatdrucks.
Die guten Karten zeigen meist den vorderen Orient. Sie erläutern kartographisch und im beigefügten Text die Bibel. - Text durchgehend stockfleckig, Karten gut erhalten.
Seltener wissenschaftlicher Bericht über Chile mit schönen, farbigen Tafeln. Vier der Tafeln zeigen Landschaften, teils mit Ansichten der Anden, eine Tafel zeigt geologische Profile. - Die Revolution von 1848 trieb den deutschen Naturforscher Bibra auf eine zweijährige Studienreise nach Südamerika. Er beschäftigt sich in vorliegendem Bericht vor allem mit der Naturgeschichte Chiles, der Geologie, Fauna und Flora. Seine Forschungsergebnisse wertete er zunächst wissenschaftlich aus. Später regten ihn seine Erlebnisse zu lange Zeit viel gelesenen Romanen und Novellen an. - Sabin 5210; Engelmann 201; NDB II, 216. Lexikon der Reise- und Abenteuerliteratur I. - Umschlag des Textes defekt, Tafelband wohlerhalten.
Atlas zu dem seltenen wissenschaftlichen Bericht über Chile mit schönen, farbigen Tafeln. 4 der Tafeln zeigen Landschaften, teils mit Ansichten der Anden, 1 Tafel zeigt geologische Profile. - Die Revolution von 1848 trieb den deutschen Naturforscher Bibra auf eine zweijährige Studienreise nach Südamerika. Er beschäftigt sich in vorliegendem Bericht vor allem mit der Naturgeschichte Chiles, der Geologie, Fauna und Flora. Seine Forschungsergebnisse wertete er zunächst wissenschaftlich aus, später regten ihn seine Erlebnisse zu lange Zeit viel gelesenen Romanen und Novellen an. - Sabin 5210; Engelmann 201; NDB II, 216. - Gutes Exemplar.
"Die in vorliegender Festschrift zum erstenmale in's Deutsche übersetzten Capitel des vom türkischen Admiral Seidî 'Alî im Jahre 1554 compilirten Seespiegels stellen uns den Abschluss des orientalischen Wissens über die Küstengebiete und Inseln des indischen Beckens dar, und die aus dem Mohit reconstruirten Kartenbilder führen uns unmittelbar in die Neuzeit ein, zu deren Beginn die (...) Nation der Portugiesen die Herrschaft über die indischen Seewege auf ein volles Jahrhundert hinaus erkämpft hat." - Die der Übertragung Bittners zu Grunde liegende Handschrift geht auf das Jahr 1558 zurück und war 1832 von Hammer-Purgstall in Konstantinopel für die Wiener Hofbibliothek erworben worden. Seidî Alîs Text erhält besonderen Wert durch die Verarbeitung arabischer, persischer und indischer Lotsenbücher, deren Autoren benannt werden. - Umschlag angestaubt und leicht defekt, innen gutes, unaufgeschnittenes Exemplar.
Der Kontinent Afrika ist eine "durch entscheidende Merkmale verbundene geologische Einheit". Nur "der Gebirgszug des Atlas im äußersten Norden bildet (...) in seiner Zusammensetzung und seiner ganzen Struktur einen auffallenden Gegensatz gegen die übrige tafelförmige Masse des Kontinents. Der Atlas besitzt eine viel vollständigere Reihe mariner Schichten (...) und er ist das einzige Gebirge dieses Kontinents, das durch intensive Faltung in relativ junger Zeit entstand." (Einleitung). - Papierbedingt gebräunt und leicht stockfleckig. Sonst ein gutes Exemplar.
{Erste und einzige Ausgabe, von größter Seltenheit!} Die hervorragenden Tafeln zeigen die im Text beschriebenen Tiere, wobei die Darstellung des Tieres selbst meist sehr schön koloriert ist, während anatomische Details unkoloriert blieben. - Bemerkenswert ist die Menge an Tieren, denen heilende Kräfte zugeschrieben werden; es werden allein 8 Walarten aufgeführt. Bei allen Tieren werden zuerst die verschiedenen Arten beschrieben, sodann Lebensweise, Anatomie, das "Vaterland" des Tieres und dann jene Teile, die medizinisch verwertbar waren und nicht zuletzt ihre Wirkung. Die guten Tafeln ergänzen anschaulich den Text. Beigebunden ein 2-seitiger Brief von Brandt, datiert 16. Mai 1830. - Nissen ZBI 550; Hirsch H. 679. - Einbände teils an den Rändern etwas bestoßen, einige Tafeln etwas gebräunt, geringe Gebrauchsspuren; ein gutes Exemplar.
Der Jesuit Buffier (1661-1737) stellt in diesem Lehrbuch der Geographie zuerst Frankreich, sodann Europa und schließlich den Rest der Welt vor. Bemerkenswert ist, dass Kalifornien noch als Insel beschrieben wird, eine klar erkennbare Nord-West-Passage auf der Weltkarte eingezeichnet ist und ein großer australischer Kontinent angedeutet wird. Buffier machte sich mit seinen mnemotechnischen Schriften einen Namen. Auch dieses Werk enthält Gedichte und Merksätze. - NBG VII, 734. - Ecken und Kanten minimal berieben und bestoßen. Alter Ex-libris-Stempel auf weißem Vorsatz, ansonsten ein gutes und sauberes Exemplar.
Erste Ausgabe, der Bericht über diese Expedition erschien in deutscher Sprache. - Bunge und Toll unternahmen 1855 im Auftrag der Kaiserlichen Akademie zu St. Petersburg eine Expedition zu den Polarmeer-Zuflüssen aus dem System der Jana und im Raum des alten Pelzhandelswegs von Kolymsk. Mit Booten wurde die Eismeerküste des Jana-Mündungsgebietes erkundet, einige Inseln, darunter die Große Ljachowinsel und Kotelnoi wurden genauer erforscht und vermessen. Die Ostausläufer der Kotelnoi-Insel erhielten den Namen Bungeland. - Die Grundlagen der naturwissenschaftlichen Kenntnis der Neu-Sibirischen Inseln wurden durch diese Expedition gelegt. {Leopold von Schrenck,} der Erforscher des Amurgebietes, fungierte als Herausgeber und steuerte einen Aufsatz zur Vorgeschichte der Expedition bei. - Arctic Bibl. 118; Henze I, 396. - Durchgehend ganz leicht gebräunt. Ein gutes Exemplar.
Das Werk befasst sich mit den Schiller-Einnerungsstätten zur Zeit und in der DDR: von B wie Berlin bis W wie Weimar. - Lizenzausgabe des VEB Tourist Verlag.
Erste Ausgabe dieses bedeutenden Atlanten. Er enthält die ersten Staats-Karten von Florida, Indiana, und Illinois sowie die erste Territorial-Karte des Michigan Territory. Es sind Karten aller zur damaligen USA gehörigen Staaten enthalten, wowie Karten von Mexiko, Guatemala, Chile und einigen anderen lateinamerikanischen Staaten. - Sabin 1062; Muller 2380. - Im untersten Drittel des rechten weißen Randes ist der Buchblock angesengt. Der Verlust durch Brandschaden beträgt im ersten Fünftel des Buches etwa 2 cm. und reduziert sich gegen Ende auf wenige Millimeter. Bei den Übersichtskarten von Amerika und den "British Possesions" ist es zu etwas Textverlust gekommen, danach ist jeweils nur noch der Rand der Karte angesengt. Die Karte von Ohio ist getrennt, ansonsten sind alle Karten auf Stege montiert und lassen sich so plano aufschlagen. Die Karte von Louisina ist leicht gebräunt, ansonsten sind alle Karten, bis auf den Brandschaden, von guter Erhaltung und schönem Kolorit.
Sehr selten! - Cohen, deutscher Geologe und Afrika-Reisender, unternahm vom 31. Mai bis 10. Juni 1873 im Auftrage der Hamburger Firma D. Lippert eine Fußreise zu den im Titel erwähnten Zielen. Seine Routenaufnahme mit zahlreichen Höhenangaben, Skizzen von Bergformen und einem geologischen Profil, von L. Friederichsen auf einer Karte in 1 : 300,000 dargestellt, bildete einen "namhaften Beitrag zur Kenntniss von Südost-Afrika" (P.M. 1876, p. 115). Zu dieser Karte schrieb Cohen eine reichhaltige Erläuterung, in der das Geologische im Vordergrund steht, aber auch geographische Gesichtspunkte zur Geltung kommen. - Der Band enthält weiterhin Beiträge von Rohlfs, Koldewey, Friederichsen und anderen. - Henze, 590. - Rücken ausgeblichen. Durchgehend ganz leicht gebräunt.
Der hervorragende, reichhaltige Katalog zu dieser phantastischen Ausstellung. Die fundierten Essays vertiefen das Wissen über Cook und seine Zeit und werfen oft neues Licht auf die 3 Expeditionen, ihre Befürworter, Gönner, Teilnehmer und die Umstände der Entdeckungen. Das reichhaltige Bildmaterial zeigt in sehr guten Farbabbildungen die vielen Exponate, die man bisher oft nur im Kupferstich aus den Büchern der Zeit kannte.
Die hier beschriebene Reise, welche in Cooks tragischem Tod auf Hawaii gipfelte, klärte das Verhältnis zwischen Amerika und Asien, worüber noch so viele Uneinigkeiten in den Ansichten gewaltet hatten. Auch wurde auf dieser Reise die Westküste Alaskas wissenschaftlich aufgenommen, welche bis dahin ganz der Spekulation der Kartographen preisgegeben war. 1779 wurden die Sandwich-Inseln (heute Hawaii) entdeckt, auf denen Cook beim zweiten Besuch daselbst von den Eingeborenen erschlagen wurde. - Dies ist die erste Ausgabe der forsterschen Übersetzung des offiziellen Berichts von Cooks dritter Reise. "To this version Forster added not only numerous footnotes and a preface, but also a long introduction 'Cook der Entdecker, Versuch eines Denkmals', forming one of the earliest and most important biographies of Cook." (Du Rietz). - Du Rietz 211 & 212; Fiedler 112; Griep/Luber 274; Beddie 1569 (ungenau). - Einbände stärker berieben und bestoßen, an den Rücken ist das Bezugspapier teils abgesplittert. Innen durchgehend mehr oder minder stockfleckig, wenige Tafeln etwas stärker befallen. Die S. 9/10 ist alt angesetzt, auf S. 10 ist hierdurch etwas Buchstabenverlust entstanden.
Erste französische Ausgabe. Sie wird besonders geschätzt wegen der hervorragenden Karten und Tafeln, die in diesem Exemplar in besonders frischen und gratigen Abzügen vorliegen. Der erste Band schildert die Reisen von Byron, Carteret und Wallis. Band 2-4 sind Cook's erster Reise gewidmet. Er umsegelte erstmals Neu-Seeland, erforschte die Ostküste Australiens, durchfuhr die Torres-Straße und bewies damit die Trennung Neuguineas und Australiens. Das Werk enthält mit der Karte von Tahiti die erste großmaßstäbliche Karte einer polynesischen Insel. - Borba de Moraes I, 395; Cox I, 20, Sabin 30940; nicht bei Hill. - Goldprägung etwas verblasst. Die gefalteten Karten teils mit kleinen Einrissen. Ein fast fleckenloses Exemplar auf gutem, starkem Papier.
Die maßgebliche Übersetzung, vollständig mit dem häufig fehlenden, erst 1913 erschienenen Register. Bei dem "Jataka" handelt es sich um einen der bedeutendsten Texte des in der alten mittelindischen Pali-Sprache abgefassten Kanons der "Theravad"-Schule des Buddhismus. Die Sammlung besteht aus mehr als 500 Erzählungen, die nicht nur religionsgeschichtlich, sondern - in weit größerem Maße - auch für die Kulturgeschichte und vergleichende Literaturwissenschaft bedeutsam sind. Unter allen Texten des Pali-Kanons ist es gerade das "Jataka", das sich bei den buddhistischen Völkern weit über die Grenzen Indiens hinaus der größten Beliebtheit erfreut. Aber auch für die Weltliteratur ist dieses Werk von Bedeutung; denn viele Jataka-Erzählungen haben, zum Teil zwar in veränderter Gestalt, in das Schrifttum der Perser und der Araber, ebenso wie in die Literaturen des Abendlandes Eingang gefunden. - KLL III 2837 ff. - Rücken etwas ausgeblichen, ein Stempel auf fliegendem Vorsatz des 1. Bandes, sonst gutes, sauberes Exemplar.
First edition. Polular collection of moral aphorisms, originally attributed to Lord Chesterfield, which helped account for its brisk sales and seven editions in the first year of publication. Mary Cooper published this first edition, and the subsequent editions were published by Dodsley himself, whose authorship was not firmly established until almost 100 years later. - Rebacked. Boards rubbed, some foxing throughout.
Erste deutsche Ausgabe dieses interessanten und unterhaltsamen Werkes. Der Verfasser bereiste auf seiner eigenen Yacht die Westküste Spitzbergens bis 80° n. Seine Beschreibungen in Briefform sind gewürzt mit amüsanten Begebenheiten aus dem Bordleben, Gedichten, nordischen Sagas, Naturbeschreibungen etc. - Arctic Bibl., I, 643. - Vereinzelt etwas fleckig, im Ganzen aber ein gutes Exemplar.
Das phantastische Panorama (22 cm hoch und 230 cm lang!) bietet einen Rundblick vom Ekone Sungale bei Nyasoso. Es wurde nach zahlreichen Photographien zusammengesetzt und gezeichnet von Maria Goeters und von der Hofkunstanstalt Rommel in Stuttgart im Lichtdruck wiedergegeben. - Umschlag etwas angeschmutzt, sonst gutes, sauberes Exemplar.
Die erste Ausgabe, erschien am Todestag des Verfassers. Flinders (1774-1814) war einer der bedeutendsten Seemänner seiner Zeit. Auf der hier beschriebenen Entdeckungsreise 1801 folgte Flinders zusammen mit dem Botaniker Robert Brown mit seinem Schiff Investigator der Südküste Australiens von Kap Leeuwin bis zur Bass-Straße und entdeckte dabei den Spencer-Golf und den St. Vincent-Golf. Auf dieser Reise begleitete ihn als Midshipman sein 12 Jahre jüngerer Neffe John Franklin, der spätere Konteradmiral und Polarforscher. Am 8. April 1802 traf er in der Encounter Bay mit der von Nicolas Baudin geführten französischen Forschungsexpedition zusammen. Im selben Jahr erforschte Flinders auch Australiens Ostküste von Port Stephens bis Kap Palmerston und das Great Barrier Reef. Auf dieser Reise entdeckte er den Eingang zur Bucht von Port Phillip, welche kurz zuvor von John Murray entdeckt wurde. In der Torres-Straße entdeckte er die einzig sichere Durchfahrt im Norden der Prinz Wales-Insel. Flinders hat als Erster Australien ganz umsegelt. Die Investigator war in einem so miserablen Zustand, dass sie in Port Jackson (Sydney) außer Dienst genommen werden musste. Auf dem Rückweg von Sydney nach England musste Flinders wegen des schlechten Zustandes seines Schiffes Cumberland die damals noch französische Insel Mauritius anlaufen. Trotz eines Geleitbriefes der französischen Regierung ließ der Gouverneur der Insel, Charles Matthieu Isidore Decaen, das Schiff beschlagnahmen und Flinders gefangen nehmen. Auch Aufforderungen der französischen Regierung zu Flinders Freilassung ignorierte er. Erst eine britische Blockade erzwang 1810, nach einer Gefangenschaft von sechs Jahren und fünf Monaten, die Freilassung Flinders. - Ferguson, 576; Henze II, 236; Howgeg II, F 11. - Durchgehend leicht gebräunt, die Tafel etwas stärker stockfleckig. Im Ganzen ein ordentliches Exemplar. Ohne den Atlas.
Neudruck des im Jahre 1783 unter dem Originaltitel "Bemerkungen über Gegenstände der physischen Erdbeschreibung, Naturgeschichte und sittlichen Philosophie auf einer Reise um die Welt gesammelt" erschienenen Werkes. - Johann Reinhold Forster war einer der genialsten Geographen und Naturforscher des ausgehenden 18. Jahrhunderts. Als Teilnehmer und Auswerter der zweiten Weltumsegelung James Cooks 1772-75 gewann er bleibenden Ruhm. Dennoch ist er unverdient hinter seinem Sohn und Reisegefährten Georg zurückgetreten. Seine aufklärerische Methode vereinigte anthropologische und gesellschaftskritische Beobachtungen, wies dem Sohn den Weg und prägte auch Geist und Buchstaben des anregenden Werkes des alten Forster, das der vorliegende Neudruck wieder zugänglich werden lässt.
Der aus Lorch stammende Fraas (1824-1897 in Stuttgart gestorben) war seit 1855 Konservator am Königlichen Naturalienkabinett in Stuttgart und legte 1861 mit seiner Grabung in der Bärenhöhle des Hohlen Steins im Lonetal den Grundstein für die Steinzeitforschung in Württemberg. Er bereiste mehrfach den Orient und lieferte die erste Beschreibung ostafrikanischer Dinosaurier. Die großen, bunten Tafeln zeigen die Gesteine und ihre Lagen in den 4 Weltenaltern, auf der Erdoberfläche sind jeweils sehr hübsch die Flora und Fauna der entsprechenden Zeit dargestellt. - {Vollständig mit dem bereits 1871 erschienene Textheft mit 45 Seiten.}- Einband angeschmutzt, Tafeln minimal angerändert, im Ganzen gutes Exemplar.
Dieser erste und einige Band des auf mehre Bände angelegten Werkes beschreibt die "Geschichte der jüdischen Kultur und Literatur in Babylonien von der Auflösung des jüdischen Staates bis zum Aufhören der Hochschulen." - ADB VIII, 211 ff; MNE 243. - Einband, besonders der Rücken, etwas ausgeblichen, durchgehend leicht gebräunt und fleckig.
Die Mannschaft des Leuchtturms von Cordouan, heute der älteste noch im Dienst befindliche Leuchtturm Frankreichs, erzählt sich während ihrer Wachzeit gegenseitig Geschichten. Es finden sich die Erinnerungen eines alten Matrosen aus der Marine Napoleons, eines Walfängers, eines Sklavenjägers etc. Das erste und das letzte Kapitel gehen speziell auf das Leben in diesem und anderen Leuchttürmen ein. - Gutes, sauberes Exemplar.
Im vorliegenden Werk wird das Leben in Kalifornien beschrieben, so wie Gerstäcker es aus eigener Anschauung in seiner Zeit als Goldgräber kennen gelernt hat. Es wird ein Stierkampf geschildert, die Justiz in Stockton, Selbstjustiz der Indianer gegenüber einem Hindu, eine Nacht in einer Spielhölle in San Francisco etc. - Die hübschen, lebendigen Radierungen des Malers und Graphikers Adolphe Gandon entführen den Betrachter in diese abenteuerliche, wilde Zeit. - Sabin 27188; Howes 135; Thieme-Becker XIII, 156. - Einbandecken bestoßen, Rücken etwas aufgehellt. Innen etwas stockfleckig, die Trägerkartons etwas stärker fleckig, die Tafeln aber nicht betroffen. Ein gutes, breitrandiges Exemplar.
Ein gutes Exemplar. Bitte kontaktieren Sie mich wegen der anfallenden Versandkosten!
Mit: Orographisch-physikalischer Karte des Gross-Glockners und seiner Umgebung. - Gutes Exemplar.
1827 begleitete die Autorin (1810-?) ihren Gatten - den Kapitän der "Caroline" - in die Südsee, nach Tasmanien und Java. "Mrs. Rosalie Hare (...) kept the diary, now printed for the first time (...)." (Introduction) "(...) the impressions she noted of life on board the Caroline and ashore in the Circular Bay Settlement and Java, Mauritius, and St. Helena, are the clear and naive impressions of an untravelled and unsophisticated nineteen-year-old." Robinson. Woman Travellers, S.239. - Schnitt leicht stockfleckig, Einband berieben und etwas angeschmutzt. Sonst ein gutes Exemplar.
"Study of the fossils brought back by the Expedition has resulted in the discovery of 38 new species and 7 new genera, of which 2 genera and 19 species are invertebrates, and 5 genera and 19 special plants." - Das Werk wurde ursprünglich von Doubleday 1902-05 herausgegeben, die Restauflage kam 1910 zum Smithsonian Institute und wurde dort mit einem neuen (zweiten) Titelblatt versehen. - Arctic Bibl., 1007 ff. - Unbeschnitten. Sehr gutes, sauberes Exemplar.
{Alle drei Bände mit eigenhändigen Namenszügen von Sven Hedin, Hans Eduard Dettmann (Daten unbekannt, reiste 1927-30 mit Hedin durch die Gobi) und Erik Norin (1895-1892), schwedischer Geologe.} - Enthält: Rund um Asien. 55. Aufl. - Vom Nordpol zum Äquator. 57. Aufl. - Durch Amerika zum Südpol. 53. Aufl. - Vgl. Hess 37, 18. - Leichte Gebrauchsspuren, alter Namenszug auf Titelblättern.
Enthält: Rund um Asien. 72. Aufl. - Vom Nordpol zum Äquator. 64. Aufl. - Durch Amerika zum Südpol. 61. Aufl. - Vgl. Hess 37, 18. - Sehr gutes, sauberes Exemplar.
Die echte Erstausgabe dieses seltenen Werkes. - Hooker (1785-1865) war ein bedeutender englischer Botaniker und ab 1841 Direktor der Kew Gardens. Er wurde von Joseph Banks protegiert, der seine Reise- und Sammeltätigkeit unterstützte. Seine erste Reise unternahm er 1809 nach Island, wo er botanisierte und skizzierte. Auf der Heimreise verbrannte sein Schiff, seine Sammlung und seine Notizen, und er kam nur knapp mit dem Leben davon. Ein gutes Gedächtnis ermöglichte ihm aber die Schilderung der Insel, ihrer Bewohner und Pflanzen. Das Werk wurde zunächst, wie hier vorliegend, in nur kleiner Auflage für Freunde gedruckt. 1813 erschien das Werk erneut in 2 Bänden "für den Buchhandel". Es enthält Beschreibungen der Insel selbst, der geologischen Formationen, der Menschen und Tiere und natürlich der Pflanzen. Im Appendix wird die während seines Aufenthaltes stattgefundene "Icelandic Revolution" beschrieben, ein weiterer Appendix beschäftigt sich mit dem Vulkan Hecla, und ein weiterer mit den isländischen Pflanzen. - Leeds, Icelandic Cat. H 452 (2. Aufl.). - Unbeschnittenes, breitrandiges Exemplar. Alter Besitzeintrag auf dem Schmutztitel. Die Tafeln mit schwachem Wasserrand.
Die Karte zeigt: "Natal und Orange-Fluss-Freistaat etc. mit den Diamanten-Feldern. Nach Messungen und Aufnahmen von Adolf Hübner, Karl Mauch, Eduard Mohr etc. Von A. Petermann." - Leichte Gebrauchsspuren.
{Erste Ausgabe.} - Der Verfasser (1811-1892) war ein bedeutender österreichischer Diplomat, der das Vertrauen Metternichs genoß, dessen unehelicher Sohn er angeblich war. Nach Beendigung seiner politischen Karriere (1871) machte er die hier geschilderte Weltreise. Er fuhr über den Atlantischen Ozean, durchquerte die Vereinigten Staaten und den Pazifik, besuchte die Küsten Japans und Chinas und kehrte dann durch den Indischen Ozean und das Mittelmeer nach Hause zurück. Während der Resie führte er ein Tagebuch, das er nach seiner Heimkehr veröfffentlichte. Es enthält "anmuthigeLandschaftschilderungen und eine Reihe werthvoller und anregender politischer Bemerkungen. Auch fesselt es den Leser durch seinen eleganten Stil." (Hantzsch in ADB). - ÖBL III, 2; ADB L, 498 ff. - Ein gutes Exemplar.
Erste deutsche Ausgabe. - Das Werk gilt als Vorarbeit zu dem großen asiatischen Reisewerk "Asie Centrale" (Paris 1843), in dem Humboldt dann seine Ansichten von 1831 bis 1843 vertiefte. Die 2-bändige französische Ausgabe "Fragmens ... asiatiques" erschien 1831 in Paris. - Löwenberg 194; vgl. zur russischen Reise Henze II, 664. - Durchgehend leicht gebräunt, ein gutes Exemplar.
{So vollständig mit Text und Tafeln sehr selten!} Der Sammelband enthält geologische und vulkanologische Aufsätze über die Cordilleren sowie klimatologische und hypsometrische Abhandlungen. Am Ende des Bandes finden sich Erläuterungen zu dem beigegebenen Atlasband. MNE 343; Goedeke VI, 263, 31 und 32; Griep/Luber 646 u. 647; vgl. Löwenberg 218. - Textband: Die Gelenke berieben, durchgehend etwas fleckig. Tafelband: Innengelenke gplatzt aber fest. Sonst ein gutes Exemplar.
Aus dem Inhalt: Die Gebirgskämme der Zillerthaler Alpen. - Die Thäler der Zillerthaler Alpen. - Die Gletscher. - Die Gewässer. - Die Hypsometrie der Zillerthaler Alpen. - Die Schichtenkarte der Zillerthaler Alpen. - Gebirgsbau, Pertrographie und einiges mehr. - Gebrauchsspuren.
"Dieses Glanzstück der Kartographie des Mittelalters ist fast in der Größe des Originals farbig wiedergegeben. - Mit dem Faksimile des berühmten Manuscript Espagnol 30 der Pariser Nationalbibliothek wird das von vielen Fachleuten als schönste und für damalige Zeiten exakteste mittelalterliche Weltkarte gefeierte Tafelwerk einem breiten Publikum zugänglich. Die Wiedergabe verdient Superlative, da sie hervorragend gelungen ist; war man bislang doch auf höchst unzulängliche Reproduktionen angewiesen. Die Publikation bietet die 6 Tafeln des Originals sowohl in Farbe, um den künstlerischen Eindruck vollständig zu vermitteln, als auch in Schwarzweiß-Photographie, um eine Entzifferung der Kartenbeschriftung zu erleichtern." (Aus e. Rezension in d. 'Historischen Zeitschrift'). - Tadelloses Exemplar.
Erste deutsche Ausgabe. Kerguélen-Trémarec (1745-1797) beschreibt hier seine beiden Reisen in den Norden mit der Fregatte 'La Folle'. Er war von Ludwig XV beauftragt worden, französische Interessen beim Kabeljaufang in den Gewässern um Island zu vertreten. - Das Frontispiz zeigt einen Finnmärker im Kampf mit einem Bären. - Henze III, 22; Nouv. Biogr. Gèn., XXVII, 609f; Vogt u. Kordeck, Färöer, 764; Sabin 37617. - Einband angestaubt. Wurmgang im weißen Rand des Frontispize, durchgehend bis Ss. 8 und auf den letzten 30 Ss. Durchgehend etwas fleckig.
"Vorliegende Veröffentlichung versucht auf Grund eines sehr verstreuten, umfangreichen und ungleichartigen Schrifttums die wichtigsten Züge eines der eigenartigsten Stromgebiete - des Lößstromes der Erde schlechthin! - erstmalig zu einem Gesamtbild zu verknüpfen." (Vorwort). - Der Verfasser gibt einen Abriss der wissenschaftlichen Forschungsgeschichte des Einzugsgebietes des Hwang-ho, beschreibt Bau und Eigenschaften des Stromraumes sowie die Morphogenese des Stroms. Außerdem enthält das Werk zahlreiche Tabellen, ein umfangreiches Literaturverzeichnis und interessante Photographien. - Umschlag mit Gebrauchsspuren, Tafeln teilweise leicht stockfleckig. Sonst ein gutes Exemplar.
Karten: Weltkarte, Afrika und Europa, Togo und Hinterland, Kamerun, Deutsch-Südwestafrika, Deutsch-Ostafrika, Deutsche Besitzungen im Stillen Ocean sowie Ost-China mit dem deutschen Pachtgebiete Kiautschou. - Gebrauchsspuren. Im Ganzen ein gutes Exemplar.
Karten: Weltkarte. - Afrika und Europa. - Togo und Hinterland. - Kamerun. - Deutsch-Südwestafrika. - Deutsch-Ostafrika. - Deutsche Besitzungen im Stillen Ocean.- Ost-China, mit dem deutschen Pachtgebiet Kiautschou. - Gebrauchsspuren, Karten im Falz mit Papierstreifen unterlegt. Im Ganzen ein ordentliches Exemplar.
Aus dem Inhalt: Weltkarte - Afrika und Europa, Togo und Hinterland , Kamerun, Deutsch-Südwestafrika, Deutsch-Ostafrika, Deutsche Besitzungen im Stillen Ocean, Ost-China, mit dem deutschen Pachtgebiete Kiautschou. - Leichte Gebrauchsspuren, gutes Exemplar.
Kosegarten (1792-1860) wurde 1817 Professor in Weimar. Diese Berufung wurde für ihn besonders wichtig, weil er so in nähere Beziehung zu Goethe trat, der die Sammlung seines Westöstlichen Diwans durch neue Dichtungen und historische Erklärungen erweiterte. Kosegarten hatte nämlich die Aufgabe, Goethes Kenntnisse der arabischen Schrift und Literatur durch Erläuterungen und Übersetzungen der Originale zu fördern und ihn bei der Redaktion der neuen Ausgabe des Diwans im Jahre 1819 zu unterstützen. - Rücken nachgedunkelt, Gelenke berieben, Ecken bestoßen; vereinzelt etwas stockfleckig.
Erste deutsche Ausgabe, Exemplar auf Velinpapier. - Kotzebues bedeutender Bericht über seine letzte Weltreise als russischer Flottenkapitän und Naturwissenschaftler. Auf dieser zweiten Entdeckungsreise unter seinem Befehl - die aber auch handelspolitischen Zielen diente - überprüfte K. die Ergebnisse seiner 1815-1818 ausgeführten Forschungen und entdeckte drei neue Inseln. Der Anhang enthält die "Uebersicht der zoologischen Ausbeute" von {Fr. Eschscholtz,} der neben anderen namhaften Forschern und Ärzten an der Reise teilgenommen hat. Diese Reise führte zu den russischen Besitzungen in Kalifornien, nach Brasilien, Kamtschatka, den Philippinen, Hawaii, Haiti, Tahiti, Samoa, und den Aleuten. Diese deutsche Ausgabe ist umfangreicher als die russische Ausgabe von 1826-28. - Hill 946; Henze 67 ff.; Sabin 38286; Borba de Moraes I, S.440; Brasilien-Sammlung R. Bosch 393; du Rietz 674.; Taylor 10; zu Chamisso: Schmid: "Chamisso als Naturforscher", 241, 242. - Vorderes Gelenk repariert, Titelblatt mit kleinem Loch durch Tintenfraß, durchgehend, teils stärker, braunfleckig.
Ein sehr lesenswertes und unterhaltsames Werk, das zuerst 1853 erschien. Der Verfasser lebte 15 Jahre lang als Arzt in Südafrika. Mit wachem Auge und Sinn für Situationskomik beschreibt er das Treiben der Missionare, die Eingeborenen, ob bekehrt oder im "natürlichen Urzustande", das Leben und vor allem den "Trek" der Buren, Jagden, Eingeborenen-Kriege, Städte und Orte. Außerdem enthält das Werk folgendes längeres und interessantes Kapitel: {"Einheimische Arzneien der Colonisten und südlichen Stämme".} (S. 123-196). - Mendelssohn I, 847. - Bibliotheksexemplar. Einband berieben und bestoßen. Stempel auf Titel, durchgehend gebräunt und fleckig.
Rudolf von Larisch, geboren am 1. 4. 1856 in Verona, gestorben am 28. 3. 1934 in Wien, war Schriftkünstler, Graphiker und ein Mitbegründer des Österreichischen Werkbundes. In seinen Mußestunden widmete er sich mit Begeisterung dem Wassersport. Er war vor allem ein passionierter Segler und Kanufahrer. Den englischen Bootstyp des Kanu, den R. Walker nach seinen Anregungen weiterentwickelte, hat er auf dem Kontinent bekannt gemacht. Er war ab 1902 Professor an der Graphischen Lehr- und Versuchsanstalt sowie an der Wiener Akademie. Im Sinne der Praxis sezessionistischer Künstler propagierte er die rein aus der Vorstellung in freier Gestaltung geschaffenen Buchstabenformen. - In vorliegendem Büchlein schildert er begeistert die Freuden des Paddelns. Besonders stellte er immer wieder das Paddeln und das Rudern gegeneinander, wobei sein Urteil eindeutig zugunsten der Paddler ausfällt!
Nicht häufiger Atlasband zu dem zweibändigen Werk seiner Reise mit Carl Anton Meyer und A. v. Bunge. Eine schöne Sammlung teils kolorierter Karten sowie imposante lithographische Landschaftsdarstellungen (Ansicht des Kolywanschen Sees, des Korgontals einem Plan von Barnaul, Darstellungen von Fassaden wie der Schmelzhütte in Barnaul) und 2 Aquatinten mit völkerkundlichen Abbildungen von Kulturgegenständen. Vgl. Engelmann S. 127; Graesse IV, 139; Yakushi L70; ADB XVIII, 111. - Umschlag leicht angeknittert. Sehr sauberes Exemplar.
Diese 'Sagen aus dem Orient' sind talmudische Sagen, die der Dichter und Orientalist Leteris in gefällige Reimform gebracht hat: "Die schönste talmudische Sage, dem Inhalte nach, wird sehr oft in so gedrängter, vernachlässigter und fremdartiger Form geboten, daß man gar tief in das Wesen jenes Schriftthums und jener fernentrückten Zeit eindringen muß, um das inwohnende poetische Dasein herauszufinden, oder eigentlich herauszufühlen." (Aus dem Vorwort). - Für diese Arbeit wurde der Dichter vom österreichischen Kaiser mit einer Goldenen Medaille ausgezeichnet. - ÖBL V, 159. - Ecken und Kanten etwas bestoßen, durchgehend vereinzelt stockfleckig; unauffällig überklebter Stempel auf Titelblatt.
Ludwig, "ein eifriger Forscher und fruchtbarer Schriftsteller auf geologischem Gebiete" machte 1860 eine ausgedehnte Reise in die Kohlendistrikte Russlands, das schriftstellerische Resultat war diese "größere, anziehend geschriebene und mit reichen bildlichen Darstellungen geschmückte Schrift". (Gümbel in ADB). - Das Werk enthält die Kapitel: Über Eisenstein- und Kupfererzbildung im Ural und in andern Gegenden Europas. Die Kohledeformation am Ural. Über Holzanschwemmungen und Torfmoore an der Wolga. - ADB XIX, 612 ff.; Poggendorff III, 840. - Rücken nachgedunkelt, vorderes Gelenk mit Einriss. Innen ein gutes, sauberes Exemplar.
Der erste Teil des hübschen Büchleins enthält Gedichte und Erzählungen von Anne Maag (1890-1934). Im zweiten Teil schildert Lisa Kuntze das schicksalsträchtige Leben der in Ebingen (Schwäbische Alb) geborenen und nach Südwestafrika ausgewanderten Autorin. Ihr Mann war Tierarzt in Gobabis und sie begleitete ihn oft auf seinen ausgedehnten Dienstfahrten.
Chronicling, in the main, the initial (albeit abortive) attempt to establish a spice trade in the Moluccas, the diary of Richard Madox covers a single calender year.
Erste Ausgabe - "L'auteur y développe la défense de la liberté des opinions religieuses. (...) On trouve dans cet ouvrage une peinture éloquente du fanatisme, un bel éloge de Las Casas, des épisodes qui attachent le lecteur; et cependant l'inéresse moins que l'histoire. Le style, trop uniforme, présente une continuité singulère de vers blanc de huit sylabes." (Nouvelle Biographie Général. XXXIII, 899 ff.). - Die Nouv. Biogr. nennt 1773 als Erscheinungsjahr, alle uns zugänglichen Bibliographien hingegen 1777. Da sowohl "Approbation" wie "Privilege du Roi" auf 1776 datiert sind, scheint 1777 richtig zu sein. - Siehe Sabin 44652. - Gelenke gering berieben, gutes, sauberes Exemplar.
Meyer, (1858-1929), deutscher Kolonialgeograph, bedeutender Erforscher tropischer Hochgebirge, insbesondere des Kilimandscharos, den er 1888 als erster bezwang. Er zählt zu den hervorragendsten wissenschaftlichen Reisenden. Er schuf Werke von konzentriertem Aufbau und hoher Anschaulichkeit. In seinem Bestreben, den "großen kausalen Zusammenhang der Erscheinungen" überall hervorzuheben, ist das Leitbild Richthofen unverkennbar. - Henze III., 452 ff; Hess/Coger 2126. - Der Rücken etwas angeschmutzt, durchgehend leicht gebräunt. Ein gutes Exemplar.
Sehr schön und farbenfroh illustriertes Werk. Die Tafeln zeigen Volksszenen, Volkstypen, Landschaften, Stadtansichten und wichtige Gebäude. Obwohl das Werk eine Weltreise schildert, hat der Verfasser sich "fast ausschließlich darauf beschränkt, die Länder des fernen Ostens zu beschreiben, weil wir dort am längsten verweilten, und die beste Gelegenheit hatten, die vielen, uns neuen, Scenen und Sehenswürdigkeiten in Augenschein zu nehmen." - Gelenke etwas berieben, minimal braunfleckig. Gutes Exemplar.
Erste deutsche Ausgabe dieses wichtigen Werkes über Tropenmedizin. Der Verfasser (1742-1819) war von 1762 bis 1784 Surgeon-General in Jamaica. Das Werk geht auf die verschiedenen, dort herrschenden Krankheiten ein. Besonders ausführlich behandelt wird die Ruhr, der die meisten dort stationierten Soldaten zum Opfer fielen. Neben medizinischen Beobachtungen enthält das Werk Nachrichten über die Eingeborenen und ihren Glauben, es erwähnt Hai-Attacken und die desaströsen Unternehmungen der Generäle Dalling und Garth gegen die Spanier im Jahre 1780. - DNB, Comp. ed. 1432; Sabin (engl. Ausg.) 51050. - Ein gutes, sauberes Exemplar in einem hübschen, zeitgenössischen Einband.
1893 unternahm Nansen mit dem Schiff 'Fram' von den Neusibirischen Inseln aus die hier geschilderte wissenschaftlich ergebnisreiche Driftfahrt ins Nordpolarmeer; 1895 versuchte er von der Fram aus auf Schlitten den Pol zu gewinnen und gelangte bis 86' 14` nördlicher Breite. Über Franz-Josef-Land erreichte er wieder Norwegen. Mit interessantem Abbildungsmaterial und einer umfassenden Einführung in die Geschichte der Nordmeerdurchquerungen. - Arctic Bibliography 11983. - Unbeschnitten. Ein gutes Exemplar.
Aus dem Inhalt: Die Poesie der Veda. - Die Upanishaden. Die Literatur des Buddhismus. - Die beiden Epen und Manus Gesetze. - Die Kunstdichtung. - Außerdem enthält das Werk des bekannten Indologen (1854-1920) ein umfangreiches Namens-Register. - Einbandkanten leicht berieben, sonst gutes Exemplar.
Erste Ausgabe dieser beiden grundlegenden Werke zur Polarforschung. - Vol I: "The 'Hecla' and 'Griper', May 1819 to October 1820, sailed up Baffin Bay, through Lancaster Sound and Barrow Strait to the south side of Melville Island where they wintered, and returned to England by the same route the next year. The expedition discovered and penetrated a short distance into Prince Regent's Inlet, discovered Banks Island, and surveyed the south shores of Barrow Strait." (Arctic Bibl., 13145). - Nissen ZB, 3096; Sabin 58860; Ricks 168; Chavanne 1437; Graesse V, 141; Nat.Maritime Mus., Voyage & Travel 822. - Vol. II: "Throughout the whole of this work, the characteristics of the Esquimaux, and incidents of intercourse with them, absorb the attention of the writer. {The work is a treatise on aboriginal life, rather than a narrative of scientific discoveries."} (Sabin 58864). - Arctic Bibl., 13142; Lipperheide Mc2; Ricks 168; Chavanne 1443; Graesse V, 141; Nat. Maritime Mus., Voyage & Travel 836. - Gelenke beider Bände berieben und innen alt mit Leinenstreifen verstärkt. Band 1 in etwas dunklerem Leder, sonst aber identisch mit Band 2 gebunden. Wappenexlibris auf den Vorsätzen. Der Text und die Tafeln teils schwach fleckig oder leicht gebräunt. Im Ganzen ein schönes Exemplar.
Erste Ausgabe. - Dem österreichischen Offizier und Nordpolarforscher Payer (1841-1915) und dem Deutschen Weyprecht (1838-1881) wurde die Leitung der hier beschriebenen österr.-ungar. Nordpolar-Expedition übertragen. Mit der 'Tegetthoff' verließ die Expedition am 13. Juli 1872 Bremerhaven, wurde aber bereits am 21. August bei 76°30' nördl. Breite vom Eise eingeschlossen und gelangte nach 372tägiger unfreiwilliger Eisdrift in nordöstlicher Richtung 1873 an bisher unbekanntes Land, das Payer 'Franz-Joseph-Land' nannte und in drei Schlittenreisen erforschte. Da die 'Tegetthoff' nicht wieder flott wurde, verließ die Expedition am 20. Mai 1874 das Schiff und erreichte nach gefahrvollen Schlitten- und Bootsfahrten am 18. August Nowaja Semlja, von wo aus ein russisches Fangschiff sie zum europäischen Festland brachte. - Arctic Bibl. 13204; Chavanne 3407 und 3408; Henze III, 43 ff. - Gelenke und Ecken etwas berieben. Im Ganzen ein gutes Exemplar.
Das Werk enthält folgende Ergänzungshefte: No. 53. Reise des Russischen Generalstabsobersten {N. M. Przewalsky} von Kuldscha über den Thian-Schan an den Lob-Nor und Altyn-Tag 1876 und 1877. Mit 2 Karten. IV, 31 S.- No. 54. {Rittich, A. F.} Die Ethnographie Russlands. Mit 2 Farbkarten. VI, 43 S.- No. 55. {Behm, E. und H. Wagner.} Die Bevölkerung der Erde. Jährliche Übersicht... V. Mit 9 Karten auf 2 Tafeln. VIII, 111 S. - No. 56. {Credner, Georg Rudolf.} Die Deltas, ihre Morphologie, Geographische Verbreitung und Entstehungs-Bedingungen. Eine Studie aus dem Gebiete der physischen Erdkunde. Mit zahlreichen Karten auf 3 Tafeln. 74 S. - Einbandkanten und -ecken berieben, leicht stockfleckig, gutes Exemplar.
Das Werk enthält folgende Ergänzungshefte: Nr. 120: {Dove, Karl.} Deutsch-Südwest-Afrika. Ergebnisse einer wissenschaftlichen Reise im südlichen Damaralande. Mit 3 Karten auf 1 Tafel. 2 Bl., 93 S. - Nr. 121: {Meyer, Paul Constantin.} Erforschungsgeschichte und Staatenbildungen des Westsudan mit Berücksichtigung seiner historischen, ethnologischen und wirtschaftlichen Verhältnisse. Mit 4 Karten auf 1 Tafel. 107 S.- Nr. 122: {Stahl, A. F.} Zur Geologie von Persien. Geognostische Beschreibung von Nord- und Zentralpersien. Mit 3 Karten und 1 Profiltafel. 1 Bl., 72 S. - Nr. 123: {Harzer, Paul.} Über geographische Ortsbestimmungen ohne astronomische Instrumente. Elementare Darstellung. Mit 19 Figuren im Text. V, 127 S. - Nr. 124: {Supan, Alexander.} Die Verteilung des Niederschlages auf der festen Erdoberfläche. Mit 2 Skizzen im Text und 3 Karten. 1 Bl., 103 S. - Originalbroschuren der Einzelhefte eingebunden, leicht stockfleckig, Gelenke außen leicht berieben, Bibl.-Stempel auf Titeln, gutes Exemplar.
Das Werk enthält folgende Ergänzungshefte: Nr. 154: {Auler Pascha.} Die Hedschasbahn. Auf Grund einer Besichtigungsreise und nach amtlichen Quellen. Mit 1 Karte, 1 Tafel mit Längenprofilen und 16 Abb. im Text. IV, 1 Bl., 80 S. - Nr. 155: {Oestreich, Karl.} Die Täler des nordwestlichen Himalaya. Beobachtungen und Studien. Mit 1 Karte, 36 Tafeln und 19 Figuren im Text. VIII, 106 S.- Nr. 156: {Stefanil, Carlo de.} Die Phlegräischen Felder bei Neapel. Mit 67 Phototypien, Zeichnungen und Diagrammen sowie 1 geologischen Karte. IV, 201 S.- Nr. 157: {Voß, Ernst Ludwig.} Die Niederschlagsverhältnisse von Südamerika. Mit 19 Karten auf 2 Tafeln. IV, 1 Bl., 59 S. - Einband leicht berieben, leicht stockfleckig, teils mit kleinen und größeren Bibl.-Stempel, gutes Exemplar.
Das Werk enthält folgende Ergänzungshefte: No. 71. - Stein, F. v. Die russischen Kosakenheere. Nach dem Werke des Obersten Chroschchin und anderen Quellen. Gotha 1883. Mit 2 teilkolorierten Karten auf 1 gefalteten Tafel. 39 S. - No. 72. - Schuver, Juan Maria. Reisen im oberen Nilgebiet. Gotha 1883. Mit 1 teilkolorierten Faltkarte. 1 Bl., 95 S. - No. 73. - Schumann, Carl. Untersuchungen über die Zimtländer. Gotha 1883. Mit 1 teilkolorierten Faltkarte. 53 S. - No. 74. - Drude, Oscar. Florenreiche der Erde. Gotha 1884. Mit 3 teilkolorierten Faltkarten. 74 S. - No. 75. - Lendenfeld, R. v. Der Tasman-Gletscher und seine Umrandung. Gotha 1884. Mit 1 Frontispiz (Lichtdruck), 10 Skizzen im Text und 2 kolorierten Faltkarten. 1 Bl., 80 S. - Rücken ausgeblichen, 22 Bll. mit schmaler Quetschfalte, minimal stockfleckig, im Ganzen gutes Exemplar.
Erste Ausgabe. - Philippi (1808-1904), gilt als der wissenschaftliche Entdecker der Wüste Atacama. Die in vorliegendem Werk beschriebene Reise gilt als seine wissenschaftlich bedeutsamste. Sie hat erstmals ein wissenschaftliches Licht auf den nordchilenischen Trockenraum gesteckt, einen Landstreifen von über vier Grad Längenausdehnung. Die Mär von einer ebenen Sandwüste war erledigt, an ihre Stelle das Bild von einem steinig-kiesigen, Salzpfannen tragenden Terrain getreten das sich von einem breit-gewölbten Anden-Rücken allmählich nach W senkt. Philippis selbstgeschaffene Ansichten atacamensischer Landschaften und Lokalitäten, darunter die Ödszenerie der Plaza de Atacama, seine Panoramen, die verschiedenen Querschnitte und nicht zuletzt ein durchgehendes Höhenprofil des sog. Inka-Weges waren als erste graphische Schöpfungen aus diesem Raum von höchstem Anschauungswert. Sehr ausführlich beschrieb er die fossile wie die lebende Tierwelt. - Sabin 62452; Graesse V, 266; Brunet IV, 609; Henze IV, 99 ff; Pritzel 7124. - Etwas berieben und bestoßen, innen teils etwas braunfleckig, Vorsätze erneuert, sonst ordentliches Exemplar.
Der Verfasser, Wasserwanderer und Maler, fuhr mit einem besegelten Ruderboot von Berlin aus spree-, havel- und elbabwärts via Hamburg-Brunsbüttel zur Eröffnung des Kaiser-Wilhelm-Kanals nach Kiel. Das Buch ist in launiger Sprache gehalten und sehr hübsch illustriert. - Vorderer Deckel mit Lichtspur, sonst gutes, sauberes Exemplar.
Die allgemeinen Bedingungen des Kulturlebens und die Kundgebung des Vorsitzenden Mao Tsê-Tung. Epische Volksgesänge und die neue Dichtung. Die neue Prosa. Das neue Theater. Die realistischen Traditionen der chinesischen Volksliteratur. - Ausgewählte Proben der neuen Dichtung. - Gutes Exemplar.
Band I: Prosaische und poetische Texte, Übersetzungen und Indices. Band II: Einleitung, Glossar und Grammatik. - "Die Texte, welche ich hiemit der Öffentlichkeit übergebe, sind im arabischen Dialekte von Dofâr (am persischen Meerbusen) abgefaßt, (...), mein Gewährsmann Mhammed ben Selim al-Ktiri, seines Zeichens Weihraucharbeiter und Beduine." - Durchgehend leicht gebräunt. Ein gutes Exemplar.
Der Versuch, den Blauen Nil zu befahren wurde abgebrochen, nachdem die Faltboote mehrfach von Krokodilen angegriffen worden waren. - Gutes Exemplar.
Nach seiner erfolglosen Suche nach der Nord-West-Passage fuhr Ross (1777-1856) 1829 erneut ins Arktische Meer und überwinterte dort vier Mal. Der Hauptzweck dieser Reise galt der Aufnahme der Küstenstrecke zwischen dem von Parry erreichten weitesten Punkt (Melvillehalbinsel) und Franklins (Kap Turnagain). Auf dieser Fahrt wurde der magnetische Nordpol und die Halbinsel Boothia Felix entdeckt. Diese Halbinsel wurde nach dem Geldgeber der Expedition, der Londoner Gin-Fabrikanten Felix Booth benannt. Außerdem wurde die Nordostküste von King-William-Land gesehen und kartographisch verzeichnet. - Die sehr schönen Tafeln zeigen das Schiff 'Victory' in verschiedenen Situationen, das Sommer- und Winterlager, Landschaften, die erste Begegnung mit den Eskimo, verschiedene Eskimo in ihrer typischen Kleidung. - Sabin 73381; Cat. of Nat. Maritime Mus., Voyage & Travel 850; Arctic Bibliography 14866; Chavanne 1450; Ricks 186; Graesse VI, 167 und Brunet IV, 1400 (mit anderer Verlagsangabe). - Gelenke und Ecken etwas berieben. Exlibris auf vorderem Vorsatz. Hin und wieder etwas fleckig. Im Ganzen ein gutes, breitrandiges Exemplar.
Mit: "Tiefenkarte des Nikaragua-Sees nach den Aufnahmen der Nikaraguakanal-Kommission. 1 : 400 000. - Geologische Profile zwischen dem Karibischen Meer und dem Großen Ozean längs der Kanallinien." - Gebrauchsspuren.
Selten! - Mit interessantem Anhang: {"das Vater unser in den Sprachen und Typen der verschiedenen in der österreichischen Monarchie einheimischen Nationen darstellend.}" - Das vorliegende, leider unvollendet gebliebene Werk des Österreichers Franz Sartori (1782 - 1832) "zeigt (...) reiches Wissen und Können (...) im besten Lichte", das sich der "geographisch-topographische" Schriftsteller u. a. bei verschiedenen Reisen durch die österreichischen Alpenländer erwarb. - Sartori leitete die Redaktion des "Allgemeinen Zeitungsblattes für Innerösterreich", an dessen literarischer Beilage er selbst tätig mitarbeitete und geographische sowie naturwissenschaftliche Aufsätze beisteuerte. Später übernahm er die "Annalen der Litteratur des österreichischen Kaiserstaates" und gründete 1813 die "Wiener Litteratur Zeitung" und die "Vaterländischen Blätter". - ADB 30, S.376ff. - Einbandecken leicht gestaucht, innen etwas stockfleckig, Bibl.-Stempel auf Titel, im Ganzen gutes Exemplar. Beiliegend ein Originalmanuskript der Zeit (ca. 18x10 cm).
Der deutsche Sanskritist Schmidt (geb. 1866) hat durch die zahlreichen Textausgaben und Übersetzungen die Beschäftigung mit der Kultur- und Sittengeschichte Altindiens gefördert. - Broschur mit Gebrauchsspuren, leicht angerändert, einzelne Lagen gelockert.
Seemann (1825-1871), deutscher Reisender und Naturforscher, bereiste von der britischen Admiralität der Expedition des 'Morning Herald' als Naturforscher beigegeben, 1845-51 Westindien, den Isthmus von Panama, die Anden von Peru und Ecuador, das westl. Mexiko, die arktischen Meere, die Sandwichinseln, das Kapland etc. - Die hier vorliegende Reisebeschreibung enthält den Bericht dieser Reise. "Narrative of a six-year voyage from England via Cape Horn to South and Central America, Pacific Islands, Bering Strait region, and return via Cape of Good Hope." (Arctic Bibliography). -"Cape of Good Hope, v. 2, p. [281] - 286. - St. Helena, v. 2, p. 286 - 290. - Ascension, v. 2, p. 290 - 292." (South African Bibliography IV, 185). - Chavanne 4124; ; Henze V, 123; vgl. Arctic Bibliography 15680; vgl. Sabin 78868. - Vorderes Gelenk angeplatzt aber fest, Ecken bestoßen, die letzten Seiten mit schmalen Wasserrand. Insgesamt ein gutes Exemplar.
Interessanter Bericht des 1. Offiziers des Kanonenbootes Lapwing. - Das Schiff wurde 1875 nach Ostasien beordert. Zuerst in Hong-Kong stationiert, wurde es später nach Shanghai verlegt, machte einen Besuch in Japan und Formosa und kehrte schließlich wieder nach Hong-Kong zurück. Besonders interessant sind die genauen Beobachtungen des Verfassers über Land und Leute, chinesische Feste und Rituale, die Missionare und Händler sowie den Schiffsdienst auf einer chinesischen Station. Besondere Hervorhebung verdient die Beschreibung einer Strandung des Schiffes und die mühsame Wieder-Flottmachung. - Rücken oben minimal abgesplittert, vorderes Gelenk oben berieben, handschriftliche Widmung auf Vorsatz. Gutes Exemplar.
Ein interessantes Dokument aus der Zeit der Gleichschaltung, als es tatsächlich ein "Reichsamt für Reisen, Wandern und Urlaub" gab, das natürlich der "Deutschen Arbeitsfront, NS-Gemeinschaft 'Kraft durch Freude'" unterstellt war. - Das vorliegende Gutscheinheft, ausgestellt für Karl Duttenhöfer aus Kallstadt, enthält mehrere Gutscheine für Verpflegung, die nicht eingelöst wurden (Seekrankheit?) sowie Informationen über die angelaufenen Orte. Die Einschiffung erfolgte in Venedig, es sind aber schon Informationen über Innsbruck und den Brenner enthalten. Herr Duttenhöfer hat die Stadtrundfahrt in Venedig und Lissabon mitgemacht, die Gutscheine sind abgetrennt. Kein Interesse hatte er an einem Rundgang durch Bari oder Palermo. Seine Schiffskarte ist erhalten, er hatte die Koje E in Kabine Nr. 654. Ebenfalls vorhanden ist seine Fahrkarte von Bremerhaven nach Kaiserslautern. Einen "Antrag auf 75 Prozent Fahrpreisermäßigung für die An- und Abfahrt" hat er nicht ausgefüllt. Die ganze Reise hat den 24-jährigen 172.-- Reichsmark gekostet.
Erste Ausgabe dieser verdienstvollen und reich ausgestatteten Reihe. Alle fünf Bände sind wie folgt aufgebaut: Erforschungsgeschichte. Allgemeine Übersicht. Oberflächengestalt. Das Klima. Die Pflanzenwelt. Die Tierwelt. Die Bevölkerung. Die Staaten. Die europäischen Kolonien und Interessensphären. Der Verkehr. - Kleiner Namens-Stempel auf Titelblatt. Einbände leicht berieben, gutes Exemplar.
Satirisches Epos zum Thema Luftfahrt, treffend und amüsant illustriert vom bekanntesten "Zeichner-Journalist" seiner Zeit Fritz Koch-Gotha (1877-1956). Dargestellt wird die Verärgerung der antiken Götter über die frechen Eindringlinge in den Luftraum,von den ersten Mongolfieren bis zu den frühen Flugapparaten und dem Zeppelin. - Thieme/Becker 21, 96.- Durchgehend etwas gebräunt, Einband mit Gebrauchsspuren. Im Ganzen ein gutes Exemplar.
Erste deutsche Ausgabe. - Schildert die von 1872-74 unter dem Kommando von Kapitän Nares (1831-1915) durchgeführte Challenger-Expedition, die unter der wissenschaftlichen Leitung von Sir Wyville Thomson in den drei großen Weltmeeren neben hydrographischen Aufgaben und Küstenvermessungen eingehende meteorologische, erdmagnetische, geologische und biologische Forschungen sowie Temperaturmessungen in großen Meerestiefen ausführte. Die Fahrt der Korvette 'Challenger' war für ein Menschenalter die grundlegende meereskundliche Forschungsfahrt. - Vgl. SAB IV, 370 und Ferguson 16093. - Vorderes Gelenk unten etwas angeplatzt, Vorsatzpapiere nachgedunkelt. Innen eine gutes und sauberes Exemplar.
"Dieses Werk besteht aus 57 Kapiteln in sechs grösseren Teilen; von diesen sechs widme ich drei der Geschichte der Heilkunde und der Äerzte in der Türkei, der Pharmacie und der Kosmetik, den Heilbädern und Spitälern, der Kurpfuscherei und Volksmedizin in allen Krankheiten, den Fieber- und Wasserkuren, den Epidemieen, endlich dem Aberglauben in der Medizin; die anderen drei Teile behandeln Liebe, Ehe im Islam, sultanische Heiraten und Hochzeiten, die Macht der Frauen im Osmanenreiche, die Hochzeitsbräuche in der Türkei, das intime Geschlechtsleben und die sexuellen Entartungen, endlich Mutter und Kind." (Vorwort). - Einbände etwas berieben, Band 2 durchgehend papierbedingt gebräunt.
Das vorliegende Transartheft gibt Einblick in den Aufbau eines Hochseefischdampfers. Mit jeder Folie die der Leser umblättert, eröffnet sich ein tieferer Blick ins Innere des Schiffskörpers. Das Begleitheft erläutert die einzelnen Bau- und Ausrüstungsteile von A wie Ankertasche bis W wie Wanten. - Publiziert wurde die Transartreihe von der 1934 gegründeten Reichsstelle für Unterrichtsfilm. - Minimale Gebrauchsspuren, gutes Exemplar.
Mit Karte: Die Schweizer Alpen und ihre orographische Gruppirung. Bearbeitung der Karte von C. Vogel, Gruppirung von B. Studer.
"In this volume the Director of Tsetse Research in the Tanganyika Territory, Mr. Swynnerton, gives a comprehensive account of the present state of our knowledge in regard to the problem of the fly in East Africa." (Preface). - Mit Exlibris und kleinen Stempeln verso der Karten und auf Titelblatt.
Die meisten hier edierten und diskutierten Texte stammen aus der Sir-Aurel-Stein-Collection. - Durchgehend leicht gebräunt, Broschur angestaubt. Ein gutes Exemplar.
Tschihatscheff (1808-1890), russischer Geologe, Geograph und Asienreisender wurde vor allem durch seine Forschungen in Vorderasien bekannt. Er unternahm sechs ausgedehnte Reisen durch Kleinasien, die in vorliegendem Werk enthalten sind. Während dieser Reisen kam er besonders auf geologischem und botanischem Gebiet zu grundlegenden Forschungsergebnissen. - Titelblatt gebräunt, Seiten teilweise minimal gebräunt. Sonst ein gutes Exemplar.
Der englische Kaufmann Turnbull besuchte auf seiner Reise nach Neu-Süd Wales als erste Stationen Brasilien und Südafrika. Bevor er in Australien an Land ging macht er auf einigen Südsee-Inseln halt. Turnbull lieferte einen der frühesten Berichte über die australischen Strafkolonien. - Das Interesse in Deutschland an dieser Reise muss groß gewesen sein, denn zeitgleich erschienen neben der vorliegenden noch drei weiter Ausgaben, in Hamburg, Wien und Berlin. - Engelmann I, Du Rietz 1305. Außerdem enthalten: {Thomas Lindley's} Reise nach Brasilien und Aufenthalt daselbst in den Jahren 1802 und 1803. Nebst einer Beschreibung der Städte und Provinzen. Porto-Seguro und San Salvador. Auszugsweise aus dem Englischen übersetzt und herausgegeben von T. F. Ehrmann. XIV, 168 S. - Einbandkanten und Gelenke berieben. Bibl.-Stempel auf Reihentitel, farbiges Wappen-Exlibris und kleiner handschriftlicher Vermerk auf Vorsatz, im Ganzen gutes Exemplar.
Die Märchensammlung 'Tuti-Nameh' stammt aus Indien. Ein Zeitgenosse des Hafis - Zijâi-ed-din-Nachschebi - übertrug sie ins Persische, und danach wurde sie von einem unbekannten Bearbeiter in die türkische Literatur eingeführt. - Seine Übersetzung des Papageienbuches aus dem Türkischen verschaffte dem bedeutenden deutschen Orientalisten und Diplomaten Rosen (1820-1891) nicht nur die Anerkennung zeitgenössischer Wissenschaftler, sondern verbindet seinen Namen durch die Meisterschaft seiner Übertragung für den deutschsprachigen Leser bis heute mit der Erschließung der orientalischen Kultur. - Gelenke fachmännisch restauriert. Durchgehend an den Rändern etwas gebräunt und vereinzelt fleckig.
Der Schriftsteller Emil Mario Vacano (1840-1892) veröffentlichte dieses Werk "darob in Berlin, wo der Österreicher V. seine Schriften noch erscheinen ließ." Denn einige seiner vorherigen Werke wurden konfisziert. Das "viel besprochen(e)" Seitenstück zu Holtei's Vagabunden erschien noch ohne Namen; er wurde vom "Verleger ohne weiteres als errathbar weggelassen (...)." (ADB 39, 452 - L. Fränkel). Auf dem Anzeigenblatt im zweiten Band ist das vorliegende Werk mit Angabe des Autors angezeigt: "In meinem Verlage erscheinen ferner: Moderne Vagabunden. Von Emil Mario Vacano." Der Autor wird außerdem innerhalb der Erzählung als Urheber des "Flitterwochen-Walzers" auf S. 135 benannt. Er trat zunächsr als Artist und unter den Pseudonymen Signora Sangumetta oder Miss Corinna als Kunsrreiter(in) auf, später verkehrte er im Umfeld von Leopold von Sacher-Masoch. - Namenszug auf Vorderdeckel von Bd. 1, Einbände gebräunt und bestoßen, Papierabriss an Buchrücken, Frontspiz und 2 Bll. von Bd. 2 lose, unbeschnitten.
Es handelt sich um das Erdbeben von Visp in der Schweiz. Enthält: Karte der wichtigsten habituellen Stossgebiete in Central-Europa. Und: Karte zur Übersicht der geographischen Ausdehnung des Erdbebens von Visp.
Im Vergleich zur ersten Ausgabe von 1848, wurde der Inhalt um etwa ein Drittel erweitert. - "During the thirty-five years which have elapsed since the first edition of this work was issued, a greater advance has probably been made in the political and inellectual development of China than within any previous century of her history. (...) The changes which have been made in the book comprise such alterations as were necessary to describe the country under its new aspects." (Preface). Das sehr umfangreiche und informative Werk enthält neben zahlreichen interessanten Abbildungen eine große, detaillierte Karte des Chinesischen Reiches. - Der Autor S. Wells Williams war Professor für chinesische Sprache und Literatur am Yale College. Cordier I, 85. - Einband leicht berieben und bestoßen, stockfleckig, S. 349-369 leicht gestaucht, sonst gutes Exemplar.
Ein hochinteressantes, ungewöhnliches Konvolut, welches den hohen Kulturstand dieses kannibalistischen Volkes demonstriert. Die beiden Pustaha enthalten in Ritualsprache geschriebene Texte. Sie dienten den Zauberpriestern als Nachschlagewerk bzw. Notizbuch. Einer der beiden Bambuszylinder ist ein Drohbrief, der andere Teil eines Kalenders.
Aus dem Inhalt: Die Wirkung des Höhenklimas auf das Blut und die blutbildenden Organe. - Einfluß von Höhenklima und Muskelarbeit auf die Verdauung der Nahrung. - Die Verbrennungsprozesse im Körper. - Perspiration und Schweißabsonderung. - Bekleidung und hygienische Ausrüstung des Bergsteigers. - Die Bergkrankheit. - Heilwirkungen und Gefahren des Höhenklimas. - Ernährung des Bergsteigers. - Einband berieben und bestoßen, durchgehend etwas gebräunt.